studierte Komposition und Musikwissenschaft in Berlin, Los Angeles und Stuttgart. Verschiedene Stipendien und Preise, darunter Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart 1997, Busoni-Preis der Akademie der Künste Berlin 1999, Prix Ars Electronica Linz 2001 und CynetArt Award 2001 in Dresden. Sein Interesse an elektronischen Medien und der durch sie provozierte Versuch einer fortwährenden Neubestimmung des eigenen Selbstverständnisses führte zu Kompositionen, die technologische Hilfsmittel wie Computer, Zuspielbänder und Live-Elektronik einbeziehen. CD Veröffentlichungen bei Wergo. 2004-2013 Professor für Komposition und Leiter des Studios für elektronische Musik und Akustik (selma) an der Musikhochschule Freiburg. Seit 2013 Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.
orm-finnendahl.de
Jury | Dozenten*innen 2027
Künstlerische Leitung
Prof. Dr. Gordon Kampe
Jury
Prof. Dr. Gordon Kampe | Benjamin Schweitzer | NN
Kompositionswerkstatt der Förderpreisträger*innen
Dr. Benjamin Schweitzer | Prof. Dr. Gordon Kampe | Marta Kowalczuk
Kompositionswerkstatt der Bundespreisträger*innen
Prof. Dr. Gordon Kampe | Prof. Orm Finnendahl | NN
Gastdozent*in:
NN
Prof. Orm Finnendahl

Dr. Benjamin Schweitzer

Benjamin Schweitzer (*1973) studierte Komposition (u.a. bei Wilfried Krätzschmar und Paavo Heininen), Musiktheorie und Dirigieren in Lübeck, Dresden und Helsinki sowie Fennistik und Skandinavistik in Greifswald und Tartu. Er bekam zahlreiche Auszeichnungen und Förderungen für seine Arbeit (u.a. Arbeitsstipendien für die Cité des Arts Paris und die Villa Concordia Bamberg). Renommierte Institutionen und Interpreten erteilten ihm Kompositionsaufträge. Sein Werk (verlegt bei Schott Music) umfasst ca. 80 Arbeiten nahezu aller Gattungen. Schweitzer ist auch als Dozent, wissenschaftlicher Autor, Dramaturg und Übersetzer tätig. 2024 wurde er an der Universität Greifswald mit einer Arbeit über die finnische Musikfachsprache zum Dr. phil. promoviert.
www.benjamin-schweitzer.de.
Marta Kowalczuk

Marta Kowalczuk ist Komponistin und Barockgeigerin. In ihrer Musik verbindet sie vielschichtige Texturen, fragmentarische Strukturen und theatralische Gesten und entwickelt Arbeiten für Instrumental-, Vokal- und Chormusik, Filmmusik sowie Musiktheater und Oper. Ihre Werke wurden u. a. vom MDR-Sinfonieorchester, Ensemble Garage, Ensemble Resonanz, dem Philharmonischen Orchester Kiel und dem Kammerensemble Neue Musik Berlin aufgeführt, u. a. in der Elbphilharmonie Hamburg und im Gewandhaus Leipzig. Zu ihren Auszeichnungen zählen u. a. der ad libitum-Kompositionspreis der Winfried Böhler Stiftung (2024/25), ein Orchesterpreis im Wettbewerb „Hafenstädte – Tore zur Welt“ (2025), der Deutsche Filmmusikpreis (2022) sowie Residenzen u. a. am Künstlerhof Schreyahn (2022/23). Sie studierte Komposition in Weimar, Hamburg und Wroc?aw sowie Barockvioline in Wroc?aw und lebt in Hamburg. Marta Kowalczuk
Prof. Dr. Gordon Kampe

wurde 1976 in Herne geboren. Nach einer Ausbildung zum Elektriker Kompositionsstudium bei Hans-Joachim Hespos, Adriana Hölszky und Nicolaus A. Huber. Außerdem Studium der Musik- und Geschichtswissenschaften in Bochum. Mehrfache Auszeichnungen, darunter der Stuttgarter Kompositionspreis (2007 und 2011), einen Komponistenpreis der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung (2016), den Rom-Preis (Villa Massimo) sowie den Schneider-Schott-Preis (2016). Er erhielt u.a. Stipendien der Berliner Akademie der Künste und Arbeitsstipendien für die Cité des Arts Paris, die Künstlerhöfe Schreyahn, Schöppingen, die Villa Concordia sowie für das SWR-Experimentalstudio. 2008 Promotion mit einer Arbeit über Märchenopern im 20. Jhdt. 2012-2017 war Kampe gewähltes Mitglied der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften/Leopoldina und ist seit 2017 Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Aufführungen: Ultraschall-Festival Berlin, eclat-Festival Stuttgart, Warschauer Herbst, Wittener Tage für neue Kammermusik, Musica Nova Helsinki, Staatsoper Stuttgart, Staatsoper München, Deutsche Oper Berlin, Takefu Int. Music-Festival, aDevantgarde Festival, axes Festival Krakau, what's next Festival Brüssel u.v.a.
www.gordonkampe.de


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